Oktober-Dezember: Kurzfilmprojekt

Dank des inspirierenden Workshopts von Filmemacher Marco von Moos haben wir nun Einblick in die wichtigsten Eckpunkte einer Filmproduktion:

Idee (Pitch)

Drehbuch

Storyboard

Dreh

Postproduction

Hier ein paar Links zu Tools und Webseiten:

www.celtx.com (Drehbuch-Bearbeitungstool)

www.vimeo.com (Artsy Alternative zu Youtube)

Sitzung vom 19. Oktober

  1. Filmemacher Marco von Moos stellt seinen Kurzfilm „Die Hütte“ vor
  2. Präsentation und Analyse von „Die Hütte“, interessante Details aus der Produktion
  3. Lesen des Drehbuchs und Abgleich mit dem Endprodukt
  4. Storyboard und Endprodukt vergleichen. Wofür eigentlich braucht man ein Storyboard?

Sitzung vom 17. 8. 17

1. Intro

Julia Nauer stellt sich vor

Vorschau auf das Programm der ersten Wochen und des Semesters

2. Lieblingsfilm in wenigen Worten

Stichworte (5-10)

Verwirrung – Zeitsprünge – Trauer – Blut – Schicksal – Schrecken – bleich – Jesus

Was macht diesen Film so eindrücklich?

Er ist emotional unglaublich intensiv und vermittelt eindringlich, wie sich verschiedene Extremsituationen auf unser Leben auswirken können.

Und sonst?

Auch die ethischen Probleme, die das Thema der Organspende mit sich bringen, werden darin verhandelt und in eine Geschichte eingebettet. Die Tragödie ist eine totale, das Erzählmuster des Films bringt sie immer wieder ins Zentrum des Bewusstseins …

21 grams – Regie: Alejandro González Iñárritu (Mex, 2003)

Trailer

3. Filmanalyse, Filmische Mittel, Bildsprache

von Quentin Tarantino (2009)

Eine Abrechnung mit der Historie aus dem Gefühl ihres Ungenügens? Ein Spiel mit der Phantasie? Gewagt? Cool? Geschmacklos? Ehrlich?

Wir analysieren die Anfangssequenz in zwei Schritten und üben uns en passant in bekannten und neuen Begrifflichkeiten der Filmsprache.

Sitzung vom 8. Juni 17

Spätestens mit Camerons Blockbuster ›Terminator II‹ ist der Austroamerikaner und Bodybuildingheld der ersten Stunde Arnold Schwarzenegger als T-1000 zu einer Ikone der modernen Popkultur aufgestiegen. Seine mit österreichischem Akzent gesprochenen Oneliner ›I’ll be back‹ oder ›Hasta la vista Baby‹ und sein Look mit Sonnenbrille und Flinte auf der Harley haben sich in die Kulturgeschichte eingeschrieben.

Auftrag für einen Bloeintrag

Was für inhaltlichen Aspekte können Sie dem Film abgewinnen? Welche Inhalte erreichen Sie heute noch, obwohl der Film ein Vierteljahrhundert alt ist?

Ein guter Weg, einzusteigen, kann eine konkrete Szene, eine Einstellung oder ein Dialog sein: Ihr Beitrag kann, muss sich aber nicht um das Thema KI drehen.

Schlussreflexion News

Schreiben Sie einen multimedialen Text (mit Links, eingebetteten Videos, vielleicht Outtakes, Fotos etc.) als Auswertung Ihrer News-Beiträge. Entweder publizieren Sie ihn auf einem Ihrer Blogs oder sie gestalten einen Beitrag bei medium.com (Gutes Beispiel für einen interaktiven Text dort.)

Redaktionell dafür verantwortlich sind die beiden Gruppenmitglieder, die am wenigsten Zeit in die Videos investiert haben – inhaltlich arbeitet die ganze Gruppe mit.

Inhalt:

  1. Was sind die wichtigsten Erfahrungen, die Sie gesammelt haben?
  2. Was lief aus Ihrer Sicht gut, was weniger?
  3. Was gefällt Ihnen an Ihren Videos besonders gut? Worauf sind Sie stolz?
  4. Was würden Sie bei einem nächsten Durchlauf anders machen? Welche Tipps haben Sie für Nachfolgerinnen/Nachfolger?
  5. Was haben Sie – einzeln und als Gruppe – in dieser Projektphase gelernt? Unterscheiden Sie dabei verschiedene Bereiche Ihrer Arbeit.
  6. Wie haben Sie Feedback erhalten? War es konstruktiv und positiv? Konnten Sie Rückmeldungen (welche) umsetzen?

Sitzung vom 27. April

Abschluss Halbklasse »Black Mirror«:

  1. Sie schauen gemeinsam »Arrival«.
  2. Sie schreiben vier Blogposts:
    a) zu einer Black-Mirror-Folge
    b) zu »Children of Men«
    c) zu »Arrival« (bitte einen Aspekt dazu recherchieren und auf mindestens einen gehaltvollen Artikel im Netz verlinken und ihn im Blogpost zitieren!)
    d) ein persönliches Fazit zu den verschiedenen Arten von Science Fiction und wie sie sich auf die Welt beziehen, in der wir leben (mit Bezügen zu den anderen drei Artikeln)
  3. Partnerarbeit möglich, aber nicht mehr als zwei Personen pro Tandem.

Sitzung vom 9. März 2017

Rezension Black Mirror

Mit diesem Tool (geht für Chrome gut) kann man Webseiten markieren (wie mit Leuchtstift).

Auftrag:

Rezension zur gesehenen Folge schreiben. Ähnliches Zielpublikum wie Zeit-Text. Digitaler Text – also mit sauberen, hilfreichen Links und mit Medien (Bildern, Videos, Gifs).

(Eine Rezension lässt eigene Meinung mitschwingen, erlaubt aber Lesenden ein eigenes Urteil. Die Erzählung wird von ihrer Interpretation und von der Aktualität getrennt, aber beides kommt vor. Differenzierte, aber nicht vollständige Darstellung des Inhalts der Serie/Folge.)

Besprechung des ersten, tollen Youtube-Films (Evernote-Notiz):

Sitzung vom 23. Februar 2017

Unterlagen von Manuela Ruggeri (MadFrame Productions):

Kernaussagen:

  1. »Bevor man zur Kamera greift, muss man wissen, welche Geschichte man erzählen will.«
  2. »Eine Geschichte beginnt mit einem Konflikt, zeigt dann einen Wendepunkt und führt so zu einem Ende: Katastrophe oder Happy End.«
  3. »Themen bringen, die jeder kennt. Alle waren schon mal Single.«
  4. »Ich muss immer etwas filmen, was Emotionen oder Unterhaltung oder Informationen vermitteln.«
  5. »Die Profis filmen von nahe und mit Stativ.«
  6. »Ihr müsste verschiedene Einstellungen machen und euch mit der Kamera bewegen! Nur so kann man am Schluss die Szenen zusammenschneiden.«
  7. »Eure Kamera darf nicht zoomen, die kann gar nicht zoomen.«

Gruppen:

  1. Runde: Andrina und Co. (1)  // Noa und Co. (2)
  2. Runde: Céline und Co. // Rya und Co.

Videos